Negativzinsen – Was tun?
Geldanlage in Freiburg


Negativzins - Unsere Expertise | Ihr Mehrwert

In Freiburg führen wir zum Thema Verwahrentgelt, Inflation und Geldanlage täglich viele Kundengespräche und haben über Jahre hinweg eine große Expertise in diesem Bereich aufgebaut. Unter Berücksichtigung Ihrer geplanten Anlagedauer und persönlichen Risikobereitschaft, erarbeiten wir mit Ihnen geeignete Alternativen zum Negativzins und Verwahrentgelt. Als unabhängige Berater sind wir nicht an einzelne Banken oder Produkte gebunden, sondern können alle Möglichkeiten unverbindlich aufzeigen. Wir berücksichtigen hierbei auch nachhaltige Geldanlagen. Besonders ethisch konforme Fonds gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind auch hinsichtlich Rendite und Risiko nicht nachteilig für Anleger.

Weil eine Anlageberatung wichtig ist! Kommen Sie auf uns zu und lassen Sie sich kompetent beraten.


Sie möchten Negativzinsen Ihrer Bank umgehen?

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Unser Fachartikel in der Zeitung | Umgang mit Negtivzins und Inflation

Geld und Vorsorge in Zeiten von Negativzins und Inflation


Negativzinsen, Strafzinsen, Minuszinsen oder Verwahrentgelt - egal wie man es in Freiburg oder anderswo nennt! Nie hätte man sich früher vorstellen können, dass man als Kunde mal Geld dafür bezahlen muss, wenn man Erspartes zur Bank bringt. In Deutschland haben die meisten Banken Negativzinsen eingeführt, was in der Bevölkerung verständlicherweise auf große Verärgerung stößt. Schon seit Jahren gibt es für Bankanlagen keinen Guthabenzins mehr und jetzt wird auch für kleinere Vermögen schon ein negativer Zins erhoben. Banken und Sparkassen verlangen teilweise schon ab einem Guthaben von 10.000 € ein Verwahrentgelt und bitten ihre Kunden kräftig zur Kasse (Quelle: Tagesschau, 03.04.2021).

Seit kurzem scheint sich allerdings eine Trendwende bei den Negativzinsen abzuzeichnen. Am 22. April 2022 hat die erste Bank in Deutschland angekündigt, die Freigrenze für Ersparnisse kräftig anzuheben. Durch die sehr hohe Inflation haben die Zentralbanken in Europa und den USA die Leitzinsen bereits erhöht und weitere Zinsschritte sind zu erwarten. Dies wirkt sich auch auf die unbeliebten Strafzinsen.

Lesen Sie näheres im Fachartikel von FONDS professionell (22.04.2022)

 

Negativzins - Was sind die Gründe?

Die Einführung des Negativzinses ist eine Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Um die wirtschaftliche Stabilität in Europa zu stützen, wurde das Zinsniveau im gesamten Euroraum dramatisch gesenkt. Durch eine sehr hohe Staatsverschuldung ist die Zahlungsfähigkeit einiger Mitglieder der Europäischen Union von niedrigen Zinsen abhängig. Ziel ist es die Wirtschaft weiter anzutreiben, um schließlich durch Steuern wieder Geld in die Staatskassen zu pumpen. Niedrige Zinsen wirken sich deshalb positiv auf die Wirtschaft aus, da sie einen Anreiz für Investitionen in Sachwerte bieten (lesen Sie hier den Unterschied von Geld- und Sachwerten). Viele Bürger nutzen die günstige Finanzierungssituation aktuell bei der Verwirklichung des Traums vom Eigenheim (sehen Sie hier unsere aktuellen Baufinanzierungskonditionen). Um eine Motivation für die Vergabe von Krediten zu schaffen, hat die EZB also für Banken und Sparkassen einen Strafzins (i.H.v. -0,5 %) für deren Einlagen eingeführt. Die EZB möchte damit erreichen, dass Banken und Sparkassen die Kundengelder nicht einfach nur „horten“, sondern Unternehmen und Bürgern als Kredite zur Verfügung stellen - für Anschaffungen die wiederum der Wirtschaft zu Gute kommen. Diesen Negativzins der EZB geben Banken und Sparkassen an ihre Endkunden weiter. Einige Geldhäuser haben hier auch bereits ein Geschäftsmodell entwickelt, d.h. sie lassen sich von ihren Kunden einen höheren Strafzins zahlen, als sie selber an die Zentralbank abgeben müssen.

 

Negativzins - Welche Ausweichmöglichkeiten gibt es?

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre Finanzen. Es ist wichtig zu wissen, um welche Summe an Bankeinlagen es sich insgesamt handelt, um strategisch vorzugehen. Die Grenzen ab denen ein Verwahrentgelt erhoben wird, sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Erkundigen Sie sich zunächst bei Ihrer Hausbank nach dem aktuellen Freibetrag. Übersteigen Ihre Einlagen diese Grenze, bedarf es für den darüber liegenden Betrag gut überlegter Alternativen:

 

Aufbewahrung von Bargeld zu Hause

 

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Die wohl naheliegendste Möglichkeit dem Verwahrentgelt zu entgehen, ist den die Freigrenze übersteigenden Betrag einfach bar vom Konto abzuheben. Abhängig von der Größe dieser Bar-Abhebung, gilt es diesen Schritt aber gut abzuwägen. Einen entsprechenden Liquiditätspuffer zu Hause aufzubewahren ist sicherlich sinnvoll. Durch die bestehende Gefahr eines Einbruchs oder auch der Zerstörung des Gebäudes durch Feuer oder Wasser, ist es aber nicht empfehlenswert, sehr viel Bargeld im Haus aufzubewahren. Wer sich dennoch für diesen Schritt entscheidet, sollte sich über die Anschaffung eines Tresores mit geeignetem Widerstandsgrad Gedanken machen. Wer eine Hausratversicherung hat, sollte sich zudem über die Höchstgrenze mitversicherter Bargelder vergewissern. Häufig bewegen sich die automatisch abgesicherten Summen nur zwischen 1.000 € und 2.000 €. Wer mehr abgesichert haben möchte, muss dies in der Regel individuell vereinbaren.

 

Nutzung eines Bankschließfaches

 

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Als Alternative zur Bargeldaufbewahrung zu Hause, bietet sich die Anmietung eines Schließfaches bei einer Bank oder Sparkasse an. Die entsprechende Miete hängt hierbei vor allem von der Größe des Schließfaches ab und beginnt meist bei ca. 30 € pro Jahr. Neben Bargeld können hier auch andere Wertgegenstände wie Schmuck oder ähnliches aufbewahrt werden. Zu beachten ist, dass nicht jede Bank(filiale) solche Schließfächer anbietet und man unter Umständen von Öffnungszeit abhängig ist. Da auch solche Schließfächer nicht vollends vor Diebstahl schützen und die Wertgegenstände auch hier ggf. durch Feuer oder Wasser zerstört werden können, empfiehlt sich eine zusätzliche Versicherung. Ob diese bei der Anmietung bereits dabei ist, sollte direkt mit der Bank oder Sparkasse geklärt werden. Bei manchen Hausratversicherungen sind Schließfächer auch schon mitinbegriffen, dies sollte aber in jedem Fall nochmals abgeklärt werden.

 

Verteilung von Ersparnissen auf mehrere Banken

 

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Eine weitere Möglichkeit dem Negativzins zu entgehen, ist seine Ersparnisse auf mehrere Banken zu verteilen. Ein wichtiges Kriterium sollte hierbei in erster Linie natürlich die Seriosität der Bank sein. Im Fall einer Insolvenz greift zwar die gesetzliche Einlagensicherung (innerhalb der Europäischen Union), d.h. Gelder auf Giro-, Tages-, Festgeldkonten und Sparbüchern sind bis zu 100.000 € pro Kunde und pro Bank abgesichert. Wer aber über große Geldsummen verfügt, sollte sein Vermögen nicht nur vor dem Hintergrund des Verwahrentgelts auf mehrere Banken verteilen. Dass aktuell auch in Deutschland Banken-Pleiten nicht ausgeschlossen sind, zeigt der Skandal um die Bremer Greensill Bank, welche im März 2021 in die Insolvenz gegangen ist. Als zweites Kriterium sollte die Freigrenze angeschaut werden, bis zu der kein Verwahrentgelt erhoben wird. Zudem sollte auch eine unkomplizierte Kontoeröffnung und schnelle Verfügbarkeit gewährleistet sein.

 

Anlage von Ersparnissen am Kapitalmarkt

 

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Als weitere Alternative sollte die Anlage von Ersparnissen am Kapitalmarkt herangezogen werden. Abhängig von der Summe der Ersparnisse, kann man mit der Abhebung von Bargeld, der Nutzung eines Schließfaches oder der Verteilung seines Vermögens auf mehrere Banken unter Umständen noch dem Verwahrentgelt entgehen, aber nicht der Inflation. Bereits vor der Einführung des Verwahrentgelts war der reale Zins des klassischen Sparers negativ. Durch den fehlenden Guthabenzins auf Ersparnisse und die stetige Steigerung der Verbraucherpreise (Waren und Dienstleistungen werden stetig teurer), nimmt die tatsächliche Kaufkraft pro Jahr durchschnittlich um 2 % ab. Diese Situation besteht bereits seit mehreren Jahren, wird durch den schleichenden Prozess aber von vielen oftmals einfach hingenommen. Ganz anders beim Negativzins. Diesen müssen die Banken explizit ausweisen, sodass das Bewusstsein der Bevölkerung hier deutlich stärker ist und für einen Aufschrei gesorgt hat. Wichtig ist es, eben nicht nur die Gefahr des Verwahrentgelts zu kennen. Wer größere Ersparnisse hat, welche nicht bereits für bestimmte Investitionen in naher Zukunft verplant sind, sollte auch das Ziel haben, die Inflation auszugleichen. Dies ist mit einer Anlage in Sachwerte möglich. Hierunter zählen neben Immobilien und Gold auch Aktien und breit gestreute Investmentfonds. Empfehlenswert ist eine Beratung zum Thema Geldanlage in Anspruch zu nehmen und sich die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen zu lassen.

 

Negativzins | Wie sieht der nächste Schritt aus?

Bei all diesen Möglichkeiten kann es schwer fallen die richtige Entscheidung zu treffen. Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung drohende Strafzinsen zu vermeiden. Unsere Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Wir stehen Ihnen telefonisch, online und auch persönlich mit unserer Expertise zur Verfügung. Buchen Sie sich nachstehend einfach ein für Sie passendes Zeitfenster.

Wir freuen uns auf Sie!


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