Geld und Vorsorge in Zeiten von Negativzins und Inflation

Was für viele Menschen lange unbemerkt blieb, schlägt derzeit unverblümt und mit voller Wucht zu: Die Inflation. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln und vor allem den Energiepreisen sind derzeit so hoch wie lange nicht. Die Kaufkraft des Geldes nimmt ab, was für viele Menschen ein ernsthaftes Problem darstellt. Diese Situation schlägt sich jedoch nicht nur beim Wocheneinkauf oder an der Tankstelle nieder, sondern greift auch im besonderen Maße die Ersparnisse eines jeden einzelnen an. Daher ist es jetzt höchste Zeit sich mit dem Thema Geldanlage zu befassen.


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Inflation, Bankgebühren, Strafzins | Unser Geld wird entwertet

Noch immer haben viele Deutsche einen Großteil ihrer Ersparnisse auf dem Girokonto oder Sparbuch liegen. Als kurzfristige Liquiditätsreserve eignen sich diese Sparformen, jedoch auf keinen Fall für Gelder, welche mittel- bis langfristig oder gar für die Altersvorsorge gedacht sind. Die Ersparnisse werden hier gnadenlos von Inflation, Bankgebühren oder auch Strafzinsen Jahr um Jahr geschmälert. Wer heute 10.000 € unverzinst auf dem Konto liegen hat, kann sich bei einer jährlichen Inflationsrate von 2,0 % in 10 Jahren nur noch Waren im Wert von 8.203 € kaufen. Zum Vergleich: Im Mai 2022 lag die Inflation bei 7,9 % (Quelle: Statistisches Bundesamt)! Von zusätzlichen Negativzinsen der Hausbank ganz zu schweigen.


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Zeit und Sparform sind entscheidend | Geld sinnvoll anlegen

Wer Geld sinnvoll anlegen möchte, sollte sich im ersten Schritt überlegen, wann auf das Geld wieder zurückgegriffen werden muss. Je mehr Zeit man mitbringt, also je größer der Anlagehorizont, desto besser. Dies liegt am Zinseszinseffekt, aber auch daran, dass bei längeren Laufzeiten ertragreichere Sparformen infrage kommen. Doch nicht nur die Laufzeit ist bei der Wahl der Sparform entscheidend, sondern auch die Risikobereitschaft des Anlegers. Wer bereit ist etwas mehr Risiken einzugehen, hat auch die Chance auf einen höheren Ertrag. Wer keine Risiken eingehen möchte, hat keinen Ertrag zu erwarten, ein simples Zusammenspiel.


Was genau bedeutet Risiko? | Geld- und Sachwerte

Risiko ist ein relativer Begriff, wird bei der Geldanlage in der Regel aber als Gradmesser für die Stärke der Wertschwankungen gesehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Anlage auf dem Girokonto oder Sparbuch zu 100 % sicher ist, nur weil es hier keine Wertschwankungen gibt. Im Gegenteil, genau diese Geldwerte (Girokonten, Sparbücher, Bausparverträge, Kapitallebensversicherungen, etc.) wurden historisch gesehen schon immer besonders durch die Inflation abgewertet. Dies geschieht jedoch schleichend und wird daher von der breiten Bevölkerung gar nicht als Risiko wahrgenommen. Hingegen konnten Sachwerte oftmals ihren Wert bewahren oder stark steigern, wenn man nur an die derzeitigen Immobilienpreise denkt. Auch die Bewertungen von Unternehmen haben stark angezogen, was sich an den gestiegenen Aktienkursen zeigt. Für jemanden mit einer Baufinanzierung ist eine hohe Inflation sogar positiv, da nicht nur die Ersparnisse abgewertet werden, sondern auch die Schulden. Kommt es zu Lohnerhöhungen, lassen sich die Kredite an die Bank deutlich einfacher zurückzahlen. Aktien bieten ebenfalls einen geeigneten Inflationsschutz, da Unternehmen ihre Produkte wiederum teurer verkaufen können. Unterm Strich leidet also tatsächlich derjenige am meisten, der sein Geld klassischer Weise auf dem Girokonto anlegt.


Geldanlage richtig gedacht | Breit gestreut zum Erfolg

Den Teil der Ersparnisse, der über einen gesunden Sicherheitspuffer von zwei bis drei Nettogehältern hinausgeht, sollte man „richtig“ anlegen. Dies bedeutet, breit gestreut in die Wirtschaft zu investieren. Bei der Geldanlage gilt hierbei das Prinzip der Risikostreuung: „Lege niemals alle Eier in einen Korb“. Für Privatanleger bieten hierbei Fonds einen idealen Zugang. Ob aktiv gemanagt oder passiv einen Index nachbildend (ETF), sind diese sehr breit gestreut. Reine Aktienfonds bieten hierbei mit einer durchschnittlichen Rendite von ca. 7 % pro Jahr die größten Ertragschancen. Aufgrund der stärkeren Wertschwankungen kommen diese allerdings auch nur für Anleger mit einem langen Anlagehorizont und entsprechender Risikobereitschaft infrage. Wer auch mit einem niedrigeren Gewinn zufrieden ist, kann auf Mischfonds zurückgreifen, welche neben Aktien bspw. noch in Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe investieren. Die individuellen Vorstellungen eines jeden Anlegers sind schließlich für die Zusammenstellung der Geldanlage entscheidend. Daher kann das Portfolio (Gesamtheit aller Anlagen) bei jedem auch anders aussehen. Wichtig ist, dass man sich mit dem wichtigen Thema Geldanlage auseinandersetzt und anfängt, seine Ersparnisse gewinnbringend einzusetzen.

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